Aktuelle  Veranstaltungen


Antisemitismus an deutschen Hochschulen. 

Schwindende Sicherheit für jüdische Studierende.

Leipzig, November 2024
Datum & Uhrzeit folgen!

Referent*innen

Hanna Esther Veiler (JSUD)ist Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands (JSUD), Publizistin, Aktivistin und politische Bilderin. 2024 wurde Sie für ihr gesellschaftliches Engagement um die Stärkung der europäischen Integration und für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens mit dem Preis "Frauen Europas" ausgezeichnet. 

Daniela Ludwig (MdB) ist Mitglied des Deutschen Bundestages, Ausschutzvorsitzende für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung und seit 2024 Beauftrage für das jüdische Leben in Deutschland und für die Beziehungen zum Staat Israel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Bundestag.


Konzeption & Planung: Julia Catharina Eydt
Moderation: Julia Catharina Eydt

Wie stark ist unser Rechtsstaat? 

Die Verwaltungsgerichtsbarkeit als wirksames Instrument unserer Rechtsordnung


17.10.2024/ 19.00 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden
14.11.2024/ 19.00 Uhr
Bundesverwaltungsgericht, Leipzig

Referent

Prof. Dr. Andreas Korbmacher ist Präsident des Bundesverwaltungsgerichtes, Professor an der Technischen Universität Berlin und vorsitzender Richter des 7. und 10. Revisionssenates.


Konzeption & Planung: Julia Catharina Eydt
Moderation: Julia Catharina Eydt

Kafka und die Prager deutsche Literatur

Literaturwochenende in Bad Kösen zum 100. Todestag von Franz Kafka 

30. August bis 01. September 2024
Konrad-Martin-Haus, Bad Kösen

Referentin

Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt war bis zu ihrer Emeritierung Professorin für Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Leipzig. Sie ist Ehrenpräsidentin des freien deutschen Autorenverbandes und war bis 2018 Direktorin des Zentrums für Frauen-und Geschlechterforschung in Leipzig. 


Konzeption & Planung: Julia Catharina Eydt
Moderation: Julia Catharina Eydt

The trumpet shall sound

Werkseinführung zu Händels "Messias"


15. Juni 2024/ 17.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden

Wer kennt es nicht? Das berühmte „Hallelujah“, der Höhepunkt des „Messias“ (engl. Messiah), verkündet in seiner ergreifenden Stärke und Freude die Botschaft der Auferstehung Jesu. Am 13. April 1742 in Dublin uraufgeführt, liegen dem Oratorium die biblischen Texte des Alten und Neuen Testaments zugrunde, die auf die christliche Heilsgeschichte und den Messias hindeuten. „Messias“ entspringt dem hebräischen Hoheitstitel des Tanachs, der jüdischen Bibel, für den „Gesalbten“.

Auf der textlichen Grundlage der im anglikanischen Raum populären King-James-Bibel und des Book of Common Prayer stellte Charles Jennens, ein englischer Mäzen und Librettist, das Oratorium für vier Soli (SATB), Chor und Orchester zusammen. Es dauerte daraufhin nur 24 Tage, bis Händel sein Oratorium mit 53 Nummern auf das Libretto von Jennens komponierte.

Vertont wurde die christliche Heilsgeschichte in drei Teilen: beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen, die auf den Messias vorausweisen, wird das Leben Jesus Christus selbst – als Erfüller der Prophezeiungen- von seiner Geburt, über den Kreuzestod und die Hoffnung seiner Wiederkunft auf Erden, thematisiert. Interessanterweise bezieht sich der Oratorientext hierbei verstärkt auf das Alte Testament. Während Händel den Messias in der Fasten- und österlichen Zeit aufführte, veränderte sich bereits zu Lebzeiten dessen Aufführungspraxis und verlagerte sich in die Adventszeit, was als Tradition bis in die
Gegenwart fortbesteht.

Gesprächspartner* innen zur Werkseinführung

Prof. Christfried Brödel war bis zu seiner Emeritierung Rektor und Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden und ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft (NBG).

Christian Johannes Bonath ist Kirchenmusikdirektor an der Hofkirche und leitet die Dresdner Kapellknaben.

Begrüßung & Moderation: Julia Catharina Eydt

Die Zeit drängt noch immer

Konziliar – 35 Jahre Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfungsbewahrung


30. April 2024/ 17.00- 21.00 Uhr
Kreuzkirche, Dresden
Mauersberger Saal/ Haus der Kirche, Dresden

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen


Der konziliare Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung gehört zu den Quellgründen der Friedlichen Revolution 1989 und hat seinerzeit viele Menschen auf- und angeregt nach mehr Gerechtigkeit zu fragen. Eines der wichtigsten Dokumente stand unter eben diesem Titel: mehr Gerechtigkeit. Jenes Ereignis des Abschlusses des konziliaren Prozesses in der Dresdner Kreuzkirche am 30.04.1989 war ein historischer Moment, der relevant auch für aktuelle Ereignisse bleibt. So ist etwa die Rede von der „vorrangigen Option für die Armen und Schwachen“ bedrückend aktuell angesichts von Migration, Klimafolgen und internationalem Konkurrenzkampf. Nach dem Ökumenischen Friedensgebet wird ein Podium „Aktualität Gerechtigkeit“, u. a. dem Politiker Markus Meckel stattfinden.

Podiumsgäste

Tobias Bilz ist Theologe und seit 2020 Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.

Helena Funk ist Theologin und Afrikanistin und als Beauftragte für kirchlichen Entwicklungsdienst der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens tätig.

Irène Mahano studierte Internationale Beziehungen und internationales Recht und ist für das Politische Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. tätig.

Markus Meckel ist Theologe, ehemaliger Politiker und war 1990 nach den ersten freien Volkskammerwahlen Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR.

Moderation: Pfr. Stephan Bickhardt, Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen

Schlussreflexion: Julia Catharina Eydt



Konziliar: Zeit für Veränderung

Die historische Entwicklung der Ökumenischen Versammlung


23. April 2024/ 19.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen


Der konziliare Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung gehört zu den Quellgründen der Friedlichen Revolution 1989 und hat seinerzeit viele Menschen auf- und angeregt nach mehr Gerechtigkeit zu fragen. Eines der wichtigsten Dokumente stand unter eben diesem Titel: mehr Gerechtigkeit. Jenes Ereignis des Abschlusses des konziliaren Prozesses in der Dresdner Kreuzkirche am 30.04.1989 war ein historischer Moment, der relevant auch für aktuelle Ereignisse bleibt. So ist etwa die Rede von der „vorrangigen Option für die Armen und Schwachen“ bedrückend aktuell angesichts von Migration, Klimafolgen und internationalem Konkurrenzkampf.

Referent*innen

Prof. Dr. Katharina Kunter ist Professorin für Kirchengeschichte und Kirchliche Zeitgeschichte in Helsinki.

Frank Richter ist Theologe, Bürgerrechtler und Mitglied des Sächsischen Landtages in der SPD-Fraktion.

Eingangsvortrag, Moderation & Gesprächsführung:
Julia Catharina Eydt



Das Kreuz. Die Objektgeschichte eines Weltsymbols

Ökumenischer Ostervortrag

02. April 2024/ 18.00 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen


Die Vielfalt der Kreuzesdarstellung begegnet uns in der Bild- und Handwerkskunst ebenso wie in der Buchkunst und Architektur. Zugleich ist das Kreuzessymbol seit seiner Entstehung nicht frei von Kontroversen um die verschiedenen Deutungshoheiten des Glaubens und trägt bis in die Gegenwart hinein auch politische Dimensionen in sich.

Das Kreuz ist ein wirkmächtiges Symbol, das aus der Kunst, Kultur und Kirche des Abendlandes nicht wegzudenken ist und zum zentralen Zeichen abendländischer Kultur und Menschen unterschiedlichster Prägungen avancierte. Das breite Spektrum des Verständnisses, das sich hinter dem Symbol verbirgt, lässt sich besonders durch die verschiedenen Kunstepochen seit dem ausgehenden 4. Jahrhundert bis hinein in die Gegenwart überblicken.

Kathrin Müller geht auch diesen Spuren nach und illustriert anhand beeindruckender Kunstobjekte das breite Spektrum des Kreuzesverständnisses in den verschiedenen Epochen seit der Spätantike.

Referent*innen

Prof. Dr. Kathrin Müller ist Kunsthistorikerin, Professorin für Bildkulturen des Mittelalters an der Humboldt-Universität zu Berlin und eine ausgewiesene Expertin für Objekte als Bild- und Schriftträger. In ihrer Publikation „Das Kreuz. Eine Objektgeschichte von der Spätantike bis zur Neuzeit“ entwickelt sie eine umfangreiche Kunst- und Kulturgeschichte des Kreuzes.

Moderation: Pfr. Stephan Bickhardt

Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung:
Julia Catharina Eydt

Schöpfung, Mensch & Medizin.

Teil III: Erkennen, was fehlt. Religiöses Fragen bei Viktor von Weizsäcker.

25. März 2024/ 19.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden


Am dritten Abend geht es um Viktor von Weizsäckers Begegnungen und Entscheidungen (1945).


Referent*innen

Dr. Sebastian Kleinschmidt ist Redakteur und Publizist und war Chefredakteur der Kulturzeitschrift Sinn und Form.

Dr. Rainer-M.E. Jacobi ist freier Mitarbeiter am Institute for Medical Humanities der Universität Bonn und war Vorstandsvorsitzender der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft.


Moderation:
Julia Catharina Eydt

Fremdbestimmt. Chancen und Risiken moderner KI.

20. März 2024/ 19.30 Uhr
St. Benno Gymnasium, Dresden

Schwächen Navigationssysteme unseren Orientierungssinn, verlernen wir durch die Autokorrektur unsere Rechtschreibung und macht ChatGPT uns denkfaul? Künstliche Intelligenzen übernehmen immer mehr Aufgaben, die bisher uns Menschen vorbehalten waren. Das setzt uns unter Druck: Wird es künftig überhaupt noch menschliche Fähigkeiten und Tätigkeiten geben, die nicht von der Technik beeinflusst sind?

Wie sind die enormen Potenziale mit den Grenzen künstlicher Intelligenz in Einklang zu bringen? Wo geben sie einen neuen Halt, weil sie zum wertvollen Werkzeug werden, um menschliche Fähigkeiten und Wissensbestände zu vergrößern? Oder liefern wir Menschen uns der Technik immer mehr aus?


Referent*innen

Prof. Dr. Antonio Krüger ist Professor für Informatik an der Universität des Saarlandes und Direktor des Innovative Retail Laboratory am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.

Moderation:
Julia Catharina Eydt

Wie politisch ist die Kirche?

Zwischen theologischem Anspruch und gesellschaftlicher Wirklichkeit


In Kooperation mit dem Politischen Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer Stiftung

19. März 2024/ 19.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden

Die Kirchen geraten zunehmend in die Kritik, Missbrauchsvorwürfe, Kirchenaustritte und der Vorwurf der „nicht zeitgemäßen Vorstellungen“ betreffen sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche. Die Zahl der Kirchenbesucher sinkt beständig und Themen des Glaubens werden zunehmend auch auf anderen Plattformen verhandelt. Seit Jahren sinkt die Zahl derer, die sich in Kirchen engagieren oder einer Kirche in Deutschland offiziell angehören. Die gesellschaftliche Verankerung der Kirchen hat sich radikal gewandelt, auch wenn unsere Werte und Moralvorstellungen auf christlichen Werten beruhen.

Damit ist jedoch noch nicht das gesamte Bild gezeichnet, denn Kirchen treten als ein wichtiger Arbeitgeber auf, sie besetzen häufig Branchen, die sich wirtschaftlich nicht allein tragen würden. Für viele Engagierte bedeuten die Kirchen zusätzlich einen Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe.

Darüber hinaus hat die Kirche oft den Anspruch sich politisch zu beteiligen und tritt als Korrektiv auf, dass wirtschaftliche oder politische Entscheidungen einhegt oder ihnen zumindest den Spiegel vorhält. Doch welchen Stellenwert hat dieser Spiegel, wenn er durch die Bevölkerung nicht gestützt wird?

Wie politisch darf die Kirche sein und welchen Stellenwert kann sie in der Gesellschaft einnehmen?



Podiumsgespräch mit:
Anna Nicole Heinrich, Hannover
Prof. Dr. Detlef Pollack, Münster/Berlin
Johann Wagner, Görlitz
Dr. Justus Geilhufe, Großschirma

Begrüßung: Ronny Heine, Konrad-Adenauer-Stiftung
Moderation:
Julia Catharina Eydt, 

„Zerfließe mein Herze“

Werkseinführung zur Johannes-Passion von J. S. Bach (BWV 245)

16. März 2024/ 17.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden

Bach gehört nach Leipzig, nicht nach Dresden. Diese Aussage gilt als unstrittig, schließlich war Johann Sebastian Bach 27 Jahre Thomaskantor und damit untrennbar mit Leipzig verbunden. Doch es gibt durchaus Berührungspunkte des protestantischen Barockkomponisten mit Dresden - und sogar mit der katholischen Hofmusik und damit zumindest indirekt mit den Dresdner Kapellknaben, die eines seiner großen Werke, die Johannes-Passion (BWV 245), nun erstmals in ihrer 315-jährigen Geschichte aufführen werden.

Es singen und musizieren: Dresdner Kapellknaben, Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle, Jonathan Mayenschein (Altus), Matthias Schafft (Tenor), Jörg Hempel (Bass), Felix Rohleder (Bass). Prof. Dr. Christfried Brödel wird alle interessierten Besucher in das Werk von Johann Sebastian Bach einführen.

Referent*innen


Prof. Christfried Brödel war bis zu seiner Emeritierung Rektor und Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden und ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft (NBG).

Christian Johannes Bonath ist Kirchenmusikdirektor an der Hofkirche und leitet die Dresdner Kapellknaben.


Moderation:
Julia Catharina Eydt

Migration menschengerecht?

Ansätze für den richtigen Umgang mit Flüchtlingen


14. März 2024/ 19.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden

Migration forciert im 21. Jahrhundert die globale Frage nach dem Zusammenleben in Verschiedenheit. Humanität und Härte werden zu den zentralen Worten der Debatte. Wie gelingt die Migration menschengerecht? Wie lassen sich diese "Jahrhundertherausforderungen" aus christlicher Sicht wahrnehmen? Und wie können EuropäerInnen einer kulturell und religiös pluralen Gesellschaft friedlich zusammenleben? Eine politische Frage.

Doch für diese Fragen will auch das Christentum einen ethischen Halt bieten. Denn auch für Kirchen und Theologie sind die Fragen der Migration "Zeichen der Zeit". Migration und Flucht gehören zum Kern des christlichen Glaubens und können für Europa zum Weg in die Freiheit werden. Aber wie?

Referent*innen


Prof. Dr. Regina Polak ist Professorin für Praktische Theologie und Leiterin des Instituts für Praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.

Moderation:
Julia Catharina Eydt

Schöpfung, Mensch & Medizin.

Teil II: Mensch und Krankheit. Von der Schöpfung zur neuen Medizin?

11. März 2024/ 19.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden

Am zweiten Abend geht es um Viktor von Weizsäckers Krankengeschichte, in: Die Kreatur 2 (1927/28).

Referent*innen


Prof. Dr. Christian Albrecht May ist Professor für Anatomie an der TU Dresden.

 

Dr. Rainer-M.E. Jacobi ist freier Mitarbeiter am Institute for Medical Humanities der Universität Bonn und war Vorstandsvorsitzender der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft.



Moderation:
Julia Catharina Eydt

Schöpfung, Mensch & Medizin.

Teil I: Der erste Satz der Bibel. Ein anderer Anfang der Naturphilosophie?

04. März 2024/ 19.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden

In der frühen Vorlesung des Heidelberger Neurologen und Philosophen Viktor von Weizsäcker geht es neben dem Verhältnis des Menschen zur Natur und zur Krankheit auch um jenes zu ihm selbst und zu Gott. Die Aktualität und Brisanz dieses ungewöhnlichen Dokumentes gibt Anlass, ihm auf drei unterschiedlichen Wegen etwas genauer nachzugehen.

Am ersten Abend geht es um Viktor von Weizsäckers I. Vorlesung vom 6. Oktober 1919, “Am Anfang schuf Gott ...”:

Referent*innen


Prof. Dr. Holger Zaborowski ist Inhaber der Professur für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt.

 

Dr. Rainer-M.E. Jacobi ist studierter Physiker und Philosoph und freier Mitarbeiter am Institute for Medical Humanities der Universität Bonn und war Vorstandsvorsitzender der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft.



Moderation:
Julia Catharina Eydt

Frieden- ein Fremdwort? 10 Jahre Krieg in der Ukraine

21. Februar 2024/ 19.30 Uhr
Zentralbibliothek im Kulturpalast

In der Nacht des 24. Februars 2022 griff Russland die Ukraine an und eskalierte damit einen neuen Krieg in Europa. Nach der Krim-Annexion im Jahr 2014 wurde mit dieser neuen Aggression die „Zeitenwende“ europäischen Miteinanders auf brutale Weise sichtbar.

Seitdem fallen alte Sicherheiten während neue Herausforderungen unerwartet entstehen. Europa steht zwei Jahre nach Kriegseskalation nicht nur vor der Herausforderung, die eigene Freiheit zu sichern, sondern Russlands Völkerrechtsbruch mit anderen Mitteln zu strafen.

Aber: Wann haben wir gewonnen? Was gibt es zu verlieren? Und zu welchem Zeitpunkt ist es angemessen, über die Versöhnung zwischen den Völkern nachzudenken?


Referent*innen

  • Dr. Ansgar Rieks ist deutscher Generalleutnant a. D. der Bundeswehr und war bis 2023 Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe
  • Katja Petrowskaja ist ukrainisch-deutsche Schriftstellerin, Literaturwissenschaftlerin und Journalistin, die seit 1999 in Deutschland lebt. Im Jahr 2013 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis
  • Marcel Beyer lebt seit 1996 als Schriftsteller in Dresden. Er wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis. Im Herbst 2023 nahm er in Uschhorod am deutsch-ukrainischen Schriftstellertreffens „Eine Brücke aus Papier“ teil.


Moderation:
Karin Wollschläger

Einleitender Vortrag: Julia Catharina Eydt

Mozarts Requiem - Ein Vorgespräch zum Konzert der Dresdner Kapellknaben

11. November 2023/ 17.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden

In einer unbeständigen Zeit auf der Suche nach Substanz und Ewigkeit – dem widmet sich am 11. November 2023 das „Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart in der Kathedrale Dresden. Die Werkseinführung vermittelt im Haus der Kathedrale, was anschließend in der Hofkirche hörbar wird.

Referent*innen


Prof. Christfried Brödel war bis zu seiner Emeritierung Rektor und Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden und ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft (NBG).

Christian Johannes Bonath ist Kirchenmusikdirektor an der Hofkirche und leitet die Dresdner Kapellknaben.



Einführung & Moderation: Julia Catharina Eydt

Die leise Macht-Die Diplomatie des Heiligen Stuhls

02. November 2023/ 19.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Dresden

Als Top-Diplomat des Vatikans lässt Nikola Eterović hinter die Kulissen des Heiligen Stuhls als weltpolitischem Akteur blicken.

Referent*innen

Erzbischof Dr.Nikola Eterović ist als Kurienerzbischof Diplomat des Heiligen Stuhls. Seit 2013 verantwortet er als apostolischer Nuntius in Deutschland das Verhältnis des Heiligen Stuhls zur Bundesrepublik und ist damit zugleich Doyen des Diplomatischen Corps.

Moderation & Gesprächsführung: Julia Catharina Eydt